Hey, ich bin Marina Inara. Hier um dich strahlen zu sehen

Meine Liebe zur wahren FREUDE

A person with closed eyes blankly facing the sun in a forested area with sunlight filtering through trees.

Ich kann dir nicht genau sagen, wann es angefangen hat. Aber so weit ich zurückdenken kann, war da immer diese eine Sache in mir: Wenn etwas nicht stimmig war, konnte ich es nicht einfach hinnehmen. Nicht laut, nicht rebellisch — eher wie ein leises Ziehen, das gesagt hat: mmmnhmn da ist noch was anderes. Schau nochmal hin.

Diese Suche nach dem, was wirklich echt ist, hat alles in meinem Leben bestimmt. Jede Entscheidung, jeden Bruch, jeden Neuanfang. Und direkt daneben, untrennbar davon war die Freude. Diese stille, grundlose Freude, die einfach da ist, wenn du aufhörst so zu tun als ob. Die, die du als Kind gespürt hast, ohne irgendetwas dafür zu tun. Ich habe sie immer wieder verloren und gesucht und wiedergefunden, bis ich verstanden habe: Sie war nie weg. Ich war nur zu beschäftigt mit Funktionieren, um sie zu spüren.

Das Suchen, Finden und Erkennen hat mich alles Bequeme gekostet. Und mir alles Echte geschenkt.

Hier findest du keinen Lebenslauf, keine Auflistung meiner Ausbildungen und Zertifikaten.
Hier ist die Geschichte, wie ich aufgehört habe zu performen.

Hat eine Weile gedauert und mir viele Erfahrungen geschenkt, mit denen ich dich heute begleiten kann.

Vom Spielen zum Funktionieren

A young girl with red hair and blue eyes, smiling while biting her finger, wearing a red shirt, with sunglasses on her head, and part of another person in a blue shirt is visible in the foreground.
Young boy wearing a helmet, running a race with a bib number 120, with spectators cheering behind a yellow barrier on a cloudy day.
Children skiing on a snowy mountain, wearing helmets and ski gear, with some standing and others adjusting their skis.
A young girl with curly hair in a yellow and blue swimsuit holding a trophy with a medical cross symbol.
A young girl smiling with crutches, wearing a knee brace and striped socks, in a living room setting with a couch, table, and art on the wall.

Aufgewachsen bin ich im Allgäu — Berge, Wälder, kalte Seen. Als Kind war alles Spiel. Ich habe getanzt, gesungen, gemalt, bin barfuß gerannt und habe jede Sportart ausprobiert, die ich finden konnte. Bewegung war mein Zuhause, und ich habe nicht darüber nachgedacht. Es kam einfach. Bis meine Trainer „etwas daraus machen" wollten.

Mit 14 waren beide Knie und Sprunggelenke kaputt. Die Sportkarriere, die mein Weg sein sollte — einfach weg. Ungefähr zur gleichen Zeit trennten sich meine Eltern und ich wollte mich nicht entscheiden, zu wem ich gehe. Also bin ich zu keinem gegangen. Ich bin alleine los, in ein dreisprachiges Internat in Udine, Italien. Neues Land, neue Sprache, 14 Jahre alt, und ab da habe ich mein Leben selbst finanziert - erstmal durch Leistung, Stipendien.

Das war das erste Mal, dass ich bewusst etwas gefolgt bin, das ich nicht erklären konnte. Kein Mut — ich fühlte mich nicht mutig. Eher ein Ziehen. Ein stilles Wissen, das sagte: Nicht hier. Vorwärts.

Gipfel & Täler

A university presentation room with a large screen displaying a slide. The slide contains the logo and name of the Free University of Bozen-Bolzano, and the title "Happiness as competitive advantage — The impact of employees happiness on organizational effectiveness and performance" by Marina Komeyer, supervised by Alessandro Narduzzo. In front of the screen, four people are standing; three are shaking hands, and one woman is clapping while smiling. The audience is seated, clapping and looking at the speakers.
Lächelnde Bergsteigerin in orange Rucksack und Kletterhelm auf einer Bergspitze mit Blick auf die Bergkette im Hintergrund.
Eine Frau Winterkleidung steht auf einem schneebedeckten Berg in den Lofoten und macht eine Yoga-Pose mit den Händen über dem Kopf vor einer Landschaft mit verschneiten Bergen und dem Meer.
Ein Kind in blauer Kleidung kniet auf dem Boden im Freien in der Dämmerung, während Rauch oder Nebel um es herum aufsteigt.

Zehn Jahre Südtirol. Wirtschaftsstudium, nebenbei Kunst und Design, weil mein Herz das gebraucht hat. Und endlich wieder meine geliebten Berge — klettern, Skitouren, Mountainbiken — immer die Berge, weil das der einzige Ort war, an dem sich mein Körper noch nach meinem angefühlt hat.

Dann hat das Leben angefangen, mich mit dem Tod zu konfrontieren. Zu Beginn meines Studiums starb meine Oma, kurz vor meinem Abschluss ist mein Vater gestorben, wichtige Anker in meinem Leben.

Ich bin in ein tiefes Loch gefallen und hab mich in Arbeit gestürzt, noch härter, weiter, höher. Marketing, Projekt- und Produktmanagement, Unternehmensberatung — ich war gut darin, ich habe es geliebt, und trotzdem hat immer etwas gefehlt. Ich habe die Visionen anderer gebaut, während meine eigene leise darunter erstickt ist. Jede freie Minute war ich in den Bergen, meinem Schmerz davongerannt. Je höher ich geklettert bin, desto weniger habe ich gespürt - denn auch hier blieben die Menschen nicht aus, die “etwas aus mir machen wollten” und ich habe brav mitgespielt, gelacht, durch den Schmerz performt und es Stärke genannt.

Und unter allem, immer, Fragen, die großen Fragen des Lebens. Psychologie, Philosophie, Spiritualität — ich habe alles verschlungen, was ich in die Finger bekommen habe. Ich war die mit dem BWL-Abschluss, die bei Tag funktioniert hat und bei Nacht alles hinterfragt hat. Aber der innere Ruf war zu leise für den Ehrgeiz, also habe ich weiter funktioniert und geleistet. Resilient und so.

Der Ruf nach Hause

Person liegt unter einer dicken, weißen Bettdecke im Bett.
Gruppe von Menschen in einem Yoga- oder Meditationsraum, die im Schneidersitz um einen Altar mit Blumen und Kerzen sitzen.
Frau macht Yoga auf einer schwarzen Yogamatte auf Holzfußboden, mit ausgestreckten Armen, Blick nach unten, Dunkelraum mit warmem Licht.

Yoga kam irgendwann mitten in all dem Funktionieren, vielleicht zwei, drei Jahre bevor alles zusammengebrochen ist. Und es hat etwas gemacht, das sonst nichts geschafft hat: es hat mich erinnert. Nicht an eine Technik oder eine Philosophie. An ein Gefühl. Das Gefühl, das ich als Kind in den Bergen hatte — ganz im Körper sein, ganz lebendig, ohne dafür irgendetwas leisten zu müssen. Auf der Matte, in diesen Momenten, hat das Performen aufgehört und etwas anderes ist durchgekommen. Freude am Sein. Einfach so. Ohne Grund.

Aber selbst das hat nicht gereicht, um den Zug anzuhalten. Ich habe weitergemacht, weiter gelächelt, weiter alles zusammengehalten. Bin mit unerklärlichen Schmerzen ins Krankenhaus geliefert und wieder nach Hause geschickt worden. Jobs gewechselt und doch im alten Muster weitergerast.

Und dann, mit 29, ist alles zusammengebrochen. Burnout — aber nicht nur Burnout. Die Art von Implosion, bei der das Leben alles vom Tisch nimmt. Auf einmal. Meine langjährige Beziehung ging zu Ende. Meine “Schwester” starb. Wohnung weg, Job weg, Freunde, die sich abgewendet haben. Alles, woran ich mich festgehalten hatte — auf einmal nicht mehr da. Jede Struktur, auf der ich meine Identität aufgebaut hatte — weg.

Und in dieser Stille — mit nichts mehr, das ich aufrechterhalten musste und konnte — haben die Fragen wieder Raum bekommen, die seit der Kindheit da waren : Was ist eigentlich wahr? Was bin ich, wenn nicht das für was ich mich all die Jahre gehalten habe? Was ist noch da?

Und diesmal habe ich dem inneren Ruf gelauscht.

Erinnern…

Ein schwarzes kleine Glocke hängt an einem Seil vor einem unscharfen natürlichen Hintergrund.
Menschen tanzen am Strand bei Sonnenuntergang
Eine Person mit braunem Haar sitzt im Wald mit Bäumen und bunten Blättern, die in der Sonne leuchten.
Frau macht Yoga im Freien auf einer Klippe mit Blick auf den Ozean, trägt Sportkleidung und steht auf einer Yogamatte.
Junge Frau mit braunen, gewellten Haaren und blauen Augen, die auf dem Boden sitzt, ein Notizbuch in der Hand hält und lächelt.
Zwei Frauen lachen sich beim Yoga an während ihre Hand auf dem Herzen ruht.

Die Welt stand still und ich habe mir Zeit genommen, mich zu erholen und zu erinnern zu fühlen. Yoga wurde meine tägliche Praxis, mein safe space.
Über 1.000 Stunden Ausbildung in Prana Vinyasa bei Shiva Rea, die mich an die Lebendigkeit, das Pulsieren des Lebens, die natürlichen Rhythmen erinnernt und das Wunder des Lebens mit meinem kindlich, neugierigen Blick wieder hat erkunden lassen. Ich habe wieder entdeckt, wie man dem Körper zuhört, statt ihn zum funktionieren zu treiben. Die Ayurvedischen Lehren und eigenen Experimente haben mich unterstützt wieder im Einklang mit meiner eigenen Konstitution zu leben statt dagegen anzukämpfen. Und langsam, durch beständige Übung die Bereitschaft, das zu fühlen, was ich jahrelang weggedrückt hatte kam etwas zurück: Lebendigkeit.

Yoga unterrichten wollte ich eigentlich nie. Aber die Menschen haben mich immer wieder gefragt — nicht einmal, sondern mehrfach, in verschiedenen Ländern, in verschiedenen Sprachen. Und jedes Mal, wenn ich Ja gesagt habe, ist mir etwas aufgefallen, das ich nicht ignorieren konnte: In meiner Nähe wurden Menschen weich, öffnen sich, lassen die Masken fallen - weil auch sie sich daran erinnern, dass sie nicht performen müssen.

Etwa zur gleichen Zeit bin ich Aaravindha Himadra begegnet und habe begonnen, in der Amartya-Tradition zu lernen — ein Weg der Meditation und des tiefen spirituellen Wissens, den ich nur als das Tiefste beschreiben kann, dem ich je begegnet bin. Er hat mir den Namen Inara gegeben — strahlendes Wahrheitslicht. Dieser Weg ist mein Nachhausekommen, etwas, dem ich mich noch immer lerne hinzugeben. Er ist der Unterstrom von allem, was ich tue. Er ist der Grund, warum mein Yoga nicht nur Bewegung ist. Warum meine Readings nicht nur Information sind. Warum ich Raum halten kann, ohne ihn füllen zu müssen — und darauf vertrauen kann, was bereits da ist, auch wenn der Mensch vor mir es noch nicht spürt. Dieser Weg ist mein Fundament. Mein ständiger Begleiter und lebendige Kunst.

Als ich dann Human Design und Codes of Life entdeckt habe, habe ich zum ersten Mal wirklich meinen eigenen Burnout verstanden. Die Muster, die dahin geführt haben. Warum ich jahrelang Dingen hinterhergejagt bin, die gar nicht meine waren. Es hat mir gezeigt, wo ich die Energie, die Erwartungen und die Erfolgsdefinitionen anderer aufgesogen habe, ohne es zu merken. Und zum ersten Mal konnte ich klar sehen, was wirklich meins ist — und was ich nie hätte tragen müssen. Das war so klar und so befreiend, dass ich wusste: das muss ich weitergeben. Nicht als Chart-Erklärung. Sondern als die Erfahrung, dich selbst endlich ohne den ganzen Lärm zu sehen.

Eine junge Frau mit langen braunen Haaren im Wind , die in den Himmel blickt, während sie auf einem Berggipfel sitzt. Freiheit.

Leben & Spielen

Eine Frau am Strand, die Holzstücke trägt, bei einem Lagerfeuer, mit Klippen im Hintergrund.
Menschen beim Yoga im Freien, alle halten ihre Hände auf das Herz, ein lachende Marina Inara im Mittelpunkt.
Zwei Frauen bemalen mit ihrem Körper mit bunten Farben ein großes Tuch, umgeben von Gras. Body-Art
Eine lachende junge Frau sitzt in der Tür eines Campingwagens, trägt schwarze T-Shirt und Denim-Shorts, hält ein Handy in der Hand, hat die Beine übereinander gekreuzt und schaut glücklich.
Person meditiert auf einem Felsen über einem Fjord in einer bergigen Landschaft bei Sonnenuntergang oder Dämmerung.

Seit 2020 leben und arbeiten mein Mann und ich nomadisch in unterschiedlichen Ländern.

Diese Jahren waren abenteuerlich und haben unsere Herzen, Augen und Ohren noch weiter geöffnet viele Lebenslektionen geschenkt — nicht nur die “schönen”, sondern die echten. Ohne festes Zuhause zu leben, nimmt dir jedes Versteck. Entweder findest du Sicherheit und Stabilität in dir selbst oder du findest sie gar nicht. Ich habe genug davon gefunden, um zu wissen: alles was ich je gesucht habe war nie eine Antwort, ein Ort, sondern Lebendigkeit - der fließender Tanz mit dem, was ist und das Spiel in dem das gewinnt, was echt ist.

Ich habe unter “Living Vinyasa” Yoga auf der ganzen Welt online und offline geteilt, Bücher geschrieben, Kurse veröffentlicht, eine eigene Yogaausbildung geleitet und dann alles wieder vom Markt genommen — weil ich gemerkt habe, dass es mir nie darum ging, Lehrer auszubilden oder zu unter-richten (was für ein grausames Wort). Es ging mir immer darum, etwas in Menschen zu öffnen. Ihnen zu helfen, ihre eigene Tiefe zu finden, ihren eigenen Sinn, ihren eigenen Weg zurück zu sich selbst.

Und diesem Wunsch folge ich heute mehr als irgendwelchen vorgefertigten Bahnen. Ich lebe, spiele und erfahre. Alles, was ich heute teile hat die selbe Absicht : dich nicht etwas Neues zu lehren, sondern dich an das zu erinnern, was du bereits bist.

Jetzt stehen wir kurz davor, nach Orcas Island zu ziehen — ein Ort, von dem ich als Kind schon geträumt habe. Die Wälder, das Wasser, die Stille — es hält etwas unbeschreiblich Nährendes. Dort ist mein “Zuhause” und die Menschen von und mit denen ich lerne mich weiter zu erinnern.

WARUM ?

Nahaufnahme eines lachenden Gesichts mit Blick nach oben, Hände berühren das Kinn und Wangen, dunkler Hintergrund.

Mein Warum ist nicht, Menschen zu heilen. Nicht Yoga zu unterrichten. Nicht einmal Coaching. Mein Warum ist älter als das alles.

Ich bin hier, um Menschen an das zu erinnern, was sie bereits sind. Nicht indem ich es ihnen erkläre. Sondern indem ich so echt bin, dass sie gar nicht anders können, als das zu spüren, was in ihnen wahr ist. Das ist meine Gabe und mein Antrieb — das Fühlen in meinem Gegenüber zu öffnen. Die Essenz zu sehen, bevor der Mensch sie selbst sieht. Den Spiegel so ruhig zu halten, dass sich darin etwas zeigt, das immer schon da war.

Und was sich da zeigt, jedes einzelne Mal, ist Freude.

Nicht die aufgesetzte. Die echte. Die, die unter all dem Performen, Anpassen und Beweisen leise geworden ist. Freude steht nicht am Ende der Heilung. Sie ist keine Belohnung dafür, genug an sich gearbeitet zu haben. Freude ist das, was schon da ist — das Erste, nicht das Letzte. Das, was ich als Kind in den Bergen gespürt habe. Was ich auf der Matte gespürt habe, bevor ich es benennen konnte. Was ich heute in jedem Moment spüre, wenn ich den Verstand still werden lasse.

Denn die Suche nach der Wahrheit und die Rückkehr zur Freude — das ist ein und dasselbe.

Jedes Mal, wenn eine Schicht fällt, die nicht deine ist — ein Glaubenssatz, ein Muster, eine Rolle — ist darunter nicht Leere. Sondern Lebendigkeit. Du.

Das ist SATYATA. Liebe zur Wahrheit. Ich habe diesen Namen gewählt, weil er der Faden ist, der sich durch alles zieht, was mich antreibt. Jedes Land, jeden Verlust, jeden Neuanfang, jeden Tag.

Ich begleite Menschen vom Performen zurück ins Spielen, ins Fühlen, in die Lebendigkeit — in den Körper, in die Freude, die darunter gewartet hat. Und dann freu ich mich wie ein Kind, zu sehen, was sie mit dieser Lebendigkeit anstellen :)

Zwei Hände, die sich berühren, mit einem dunklen Hintergrund. Entfaltung.

Woran in glaube

Wir sind nicht, wer wir denken zu sein. Und werden es auch nie sein.

Freude ist eine Entscheidung — jedes Mal, wenn du aus deiner eigenen Wahrheit heraus wählst statt aus den Erwartungen anderer, wird sie ein Stück lauter. Und sie steckt an.

Der Körper weiß mehr als der Verstand.

Das Leben ist leicht. Wenn wir aufhören, es kontrollieren zu wollen.

Ich tue nicht so, als hätte ich alles verstanden. Ich bin eine Frau, die ausgebrannt ist, die sich aufgerappelt hat, die sich neu zusammengesetzt hat — und die immer noch dabei ist. Immer noch weicher wird. Jeden Tag ein bisschen mehr übt, spielt und dieses Leben genießt.

Ich bin nicht hier, um dich zu reparieren.

Ich bin hier, um dich zu erinnern — an das, was du schon bist. Strahlendes Wahrheitslicht. Nicht mein Licht, das auf dich scheint. Deines, das endlich leuchten darf.

Schön, dass wir zur selben Zeit auf der Erde spielen.

Marina Inara

Mehr Inspirationen & Einblicke findest du hier

SATYATA

Du bist nicht alleine

Trage dich hier ein und erhalte wöchentliche Inspirationen — und freu dich, Teil einer freudvollen Bewegung zu sein.

Abmeldung jederzeit möglich.