Nichts mehr zu beweisen

Du hast viel gelernt in deinem Leben, Bücher gelesen, Podcasts gehört, Kurse gemacht, Wissen angesammelt.

Du weißt ganz genau wie es geht.

Wie man leben sollte. Wie ein glückliches Leben aussehen sollte. So wie auf deinem Vision Board.Und trotzdem liegst du nachts wach und fragst dich wieso du nie die da ankommst, wo du glücklich bist.

Wieso diese Version irgendwie eher noch weiter weg zu rücken scheint (weil man jetzt erst noch das Nervensystem regulieren, die Traumata heilen, den Körper entgiften, die Krähe meistern und dabei immer gut aussehen musst - in den neusten Trendfarben, nachhaltig produziertem Allem…)

Ich war da.

Alles wertvolle Schritte, Werkzeuge und Wissen, mit denen du dich kennenlernst, entschlüsselst und weiterentwickelst.

Aber nichts davon macht dich glücklich(er). Das große Glückt rennt vor dir weg, zum greifen nah und doch flüchtig wenn du es jagst.

Glück & Lebensfreude kann man nicht machen. Man kann sie nicht greifen, nicht begreifen, nicht festhalten und haben. Aber du kannst sich dorthin hineinfallen lassen, so unperfekt hingeben, wie du dich gerade fühlst.

Egal wo du bist, du hast die Freude immer dabei.

Wissen allein bringt dich nicht dorthin (zurück). Es hält dich beschäftigt. Es ist die Erfahrung die dich zurück führt. Dein Körper kennt die Freude, die Leichtigkeit, das Glück, den Zustand in dem du nichts tun musstest um genug zu sein. Lass dich also hineinfallen in diese Erinnerung.

Schenk dir immer wieder 5 Minuten Zeit dafür; für etwas ganz einfaches, wo du nichts beweisen, nichts leisten musst. Singen, tanzen, malen, schreiben, Blumen pflücken…egal was.

Für mich ist es Yoga, Bewegung, freies Tanzen mal mit mal ohne Musik, was mich ganz schnell erinnert : es ist alles schon da.

Die Freude ist immer schon da. Das Glück ist immer schon da. Du bist immer schon da.
Es gibt nichts was wir tun müssen, um dessen würdig zu sein.
​Nichts was wir beweisen und leisten müssen. ​
Es ist alles schon da. Kannst du diese Gnade annehmen?

Zurück
Zurück

Viel zu viel und doch nie genug